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Preisentwicklung am 28.08.2026 gegen 11:45 Uhr

Wir erwarten für heute morgen weiter steigende Preise.


Die Unsicherheit über die Öffnung der Straße von Hormus ist der Preistreiber für heute - mal wieder. Wie viel Öl tatsächlich die Straße von Hormus passiert ist unsicher, da die Schiffe ohne eingeschalteten Transponder die Passage nutzen, allen Risiken zum Trotz. Die US-Regierung geht davon aus, dass 2/3 der Menge von Vorkriegszeiten durchkommen. Noch wird zwischen dem Oman und Iran verhandelt. 

Ein weiteres Augenmerk wird auf die Rede des neuen FED-Bankchef gelegt. Kommt eine Erhöhung der Zinsen, um die Inflation zu dämpfen oder nicht, kommt sie, verteuert dies in der Regel auch die Rohstoffkosten, weil der Dollar an Wert zulegt, gleichzeitig wirkt das aber sehr dämpfend auf die Wirtschaft.

Die Angriffe der Ukraine auf die russische Ölinfrastruktur stützen die Preise für Ölprodukte. Die USA und die EU haben Russland mit Sanktionen belegt, dennoch werden auch hier umfangreiche Menge weiterhin verkauft. Die Wege werden nur besser verschleiert. Die Russen wie die Iraner sind da sehr kreativ. Infolgedessen wundert die Nachricht nicht, dass die Weltwirtschaft den Rohstoffengpass sehr gut wegsteckt. 

 Hinweis:

Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.



Aktuelle Börsenkurse von heute:


heutiger Handelstag

Kurse Vorhandelstag

Brent-Öl

89,34 US $

88,43 US $

Gasoil

1250,00 US $ 

1228,00 US $

Eurokurs

1,1643 US $

1,1644 US $

Pegelstand Kaub

60 cm

66 cm


Info für unsere Kunden, die die Ölkurse direkt an der Börse beobachten

Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.

*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.





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