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Arten der Ölentnahme











Zum Hintergrund:


Die Ölpumpe am Brenner zieht wesentlich mehr Öl an, als für die Verbrennung benötigt wird. Daher wird ein Rücklauf benötigt. Beim Zweistrangsystem läuft das nicht benötigte Öl in den Tank zurück (siehe rechtes Bild), beim Einstrangsystem läuft das Öl nur noch bis zum Entlüfter (auch LUB genannt) zurück. Diese Art hat eigentlich nur Vorteile, abgesehen von den Anschaffungskosten des Entlüfters/Lubs und die Umbaukosten.

1. Sollte die Entnahmeleitung des Tanks zugesetzt sein, in die der Rücklauf geht, besteht beim Zweistrangsystem die Gefahr eines Überlaufens. Es wird wie oben bereits erwähnt, wesentlich mehr Öl (rund des 35fache) zurück gepumpt und wenn keine Entnahme stattfindet, steigt der Pegel im Tank sprunghaft an, mit dem Endresultat eines übergelaufenen Tanks und wer dies einmal erlebt hat, wie das stinkt, bestellt sofort den Monteur für die Umstellung. Wer schaut schon mehrmals täglich in den Keller, um sich zu vergewissern, dass die Tanks sich gleichmäßig entleeren.

2. Das Öl, welches im Brennerbereich durchgelaufen ist, wird thermischen Vorgängen ausgesetzt. Richtig gut für das Öl ist dies nicht. Beim Einstrangsystem läuft das "gecrackte" Öl wenigstens nicht mehr in den Tank zurück, sondern verbleibt im Entlüfter/Lub.

3. Der Ölfilter wird weniger beansprucht und der Wechselintervall verlängert sich.

4. Bedingt durch den fehlenden Rücklauf beim Einstrangsystem erhöht sich die Langzeit-Lagerfähigkeit des Heizöls, welches durch Einbringung von Sauerstoff schneller altert. Das Heizöl im Tank wird weniger aufgewirbelt - also auch hier weniger Sauerstoffbeimischung.

5. Bei Undichtigkeiten läuft kein Öl aus und die Undichtigkeit fällt viel schneller auf, weil die Heizung auf Störung läuft.
Bei alten Anlagen besteht eine Art Bestandsschutz. Wir raten jedoch dringend an, die Anlage auf eine Einstrangentnahme umzustellen.