Preisentwicklung am 20.08.2026 gegen 11:10 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen nachgebende Preise.
Trumps neue Sanktionen gegenüber dem Iran hat die Börsenakteure nicht sonderlich beeindruckt. Gegen China und Indien, die Handel mit dem Iran betreiben, Sanktionen durch zu setzen, dürfte für Trump ein großes Problem werden. Die Chinesen wie die Inder haben schon den Sanktionen gegenüber Russland die kalte Schulter gezeigt. Je mehr Sanktionen in Kraft treten, je mehr finden die Iraner Möglichkeiten diese zu umgehen. Rhetorik hin oder her - die Fakten, welches Öl wohin geht, wiegen mehr als die trumpsche Diplomatie. Die militärischen Mittel will Trump momentan nicht ausweiten. Der Konflikt hat das Potenzial für einen dauerhaften Streit. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Iran schaukeln auch den Streit immer weiter nach oben. Eine Öffnung der Straße von Hormuz ist in weite Ferne gerückt. Die Saudis trotzen dem Ganzen und sichern europäischen Raffinerien volle Liefermengen zu.
Im Inland macht der niedrige Rheinpegel die Schifffahrt mehr als schwierig bis unmöglich. Die Lieferung via Bahn gestaltet das Unternehmen Zukunft (die Bahn) sehr schwierig. Die Bahn ist einfach zu unflexibel, zu teuer und zu unpünktlich. Da kann es sein, dass der Transportwagon 5 Tage im Hafen steht und wegen Personalmangel nicht ausgeladen werden kann. Die nachfolgenden Transporte verspäten sich........das ist kein Fiktion, sondern leider die Realität.
Die Ladung auf TKWs zu übertragen, gestaltet sich auch schwierig, erstens kein Spediteur hat Fahrzeuge zu viel auf dem Hof stehen und zweitens der Fahrermangel schlägt ganz deutlich zu Buche. Die Führerscheine und die Fahrermodule sind in Deutschland einfach viel zu teuer Die Kosten für die Fahrerausbildung steht in keinem guten Verhältnis zu der Einkommenshöhe eines Fahrers. Junge Menschen können sich bereits jetzt schon keinen normalen Führerschein leisten. Gerade diese Menschen, die dann bereit sind für diesen schlecht bezahlten Job zu arbeiten, fehlen die finanziellen Mittel.
Hinweis:
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 93,71 US $ | 91,35 US $ |
Gasoil | 1284,00 US $ | 1298,00 US $ |
Eurokurs | 1,1698 US $ | 1,1601 US $ |
Pegelstand Kaub | 31 cm | 14 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.