Preisentwicklung am 03.08.2026 gegen 11:20 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen nachgebende Preise.
Rein in die Kartoffel - raus aus der Kartoffel, US-Angriffe zugunsten der Findung einer Verhandlungsbasis, dann doch wieder Angriffe, dann wieder Einstellung der Angriffe. Trump erzählt etwas von Verhandlungen - der Iran verhandelt gar nicht mit Trump und hat dies zur Zeit auch nicht vor zu ändern. Die Lage in der Straße von Hormus ist mehr als unübersichtlich, die Risikoprämien der Frachtschiffversicherungen springen von hoch nach tief und wieder in Richtung hoch. Die OPEC hebt die Förderung weiter an, es fehlt aber viel Menge, die nicht durch die Straße von Hormus transportiert werden kann. Die Türkei und der Irak vereinbaren ein Pipeline-Abkommen, damit wird Trumps Seeblockade in der Straße von Hormus teilweise umgangen. Die kasachische Pipeline ist auch wieder in Betrieb. Auch wenn es Trump nicht gefällt, die Ölwarenströme suchen sich andere Wege. Die Umwege kosten Geld, aber Öl gibt es zu kaufen.
Im Inland sorgt der niedrige Rheinpegel für exorbitante Frachtkosten. Die kleine Schiffe können nur noch zu 25 % beladen werden. Frachter mit mehr Tiefgang können den Rhein nicht mehr passieren.
Leider macht die Rheinfrachtproblematik die Preissenkung auf der Rohstoffseite zunichte.
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 84,04 US $ | 87,93 US $ |
Gasoil | 1247,00 US $ | 1319,25 US $ |
Eurokurs | 1,1536 US $ | 1,1519 US $ |
Pegelstand Kaub | 29 cm | 25 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.