Preisentwicklung am 02.07.2026 gegen 12:35 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen Preise auf dem Niveau von gestern.
Aus dem Nahen Osten kommen freundlichere Nachrichten. Die durch die Straße von Hormus transportierten Ölmengen nehmen zu und es gibt Fortschritte bei den indirekten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Dennoch wurden strategische Ölreserven freigegeben. Kommt es zu einer Normalisierung des Schiffverkehrs, wird sich die Versorgungslage weiter entspannen. Die OPEC+ wird voraussichtlich im August die Fördermengen weiter ausweiten. Das große Fragezeichen bleibt der Einsatz der Straße von Hormus seitens des Irans. Die enorme Dieselnachfrage der vergangenen Woche in Verbindung mit einem Streik der Raffinerie in Rotterdam und der niedrige Rheinpegel ließen die inländische Versorgungslage schwieriger werden. Da Heizöl und Diesel beides Mitteldestillate sind, treibt die Dieselnachfrage den Heizölpreis mit nach oben.
Wer die Schifffahrtsituation im Nahen Osten anschauen möchte, kann dies mit www.marinetraffic.com tun.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 72,36 US $ | 72,50 US $ |
Gasoil | 953,50 US $ | 896,50 US $ |
Eurokurs | 1,1388 US $ | 1,1402 US $ |
Pegelstand Kaub | 86 cm | 82 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.