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Preisentwicklung am 27.08.2026 gegen 12:45 Uhr

Heute morgen sind die Preise ordentlich angestiegen.

Zunehmende Schiffsaktivitäten in der Straße von Hormus und die Berichte über eine mögliche Einigung zwischen dem Oman und dem Iran lassen die Hoffnung auf eine verbesserte Versorgungslage aufkommen. Vorsichtiger Optimismus macht sich breit. Bei einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgungslage ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Preise für Heizöl nachgeben werden. Die Erfahrungen früherer Vereinbarungen dämpfen die Sache jedoch, zumal die weltweite Ölbevorratungsmenge recht niedrig ist. 

Über eine mögliche Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes wird spekuliert. Das geht sogar soweit, dass eine begrenzte militärische Aktion gegen ein NATO-Mitglied nicht mehr ausgeschlossen wird. 

Im Inland sorgt der Monatswechsel für steigende Preise. Der Aufschlag zur Abholung im nächsten Monat fällt hierbei aber erheblich höher aus, wie zu sonstigen Zeiten. Erklärbar ist ein kleiner Aufschlag, ein großer wie zu Zeit aber nicht, dies reiht sich leider in viele Preisentwicklungen der Vergangenheit ein. Jahrelange Erfahrungswerte helfen bei der Beurteilung des Marktes nur noch wenig weiter. Die fundamentalen Fakten zählen mittlerweile weniger als die Hotline des Medien.

 Hinweis:

Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.



Aktuelle Börsenkurse von heute:


heutiger Handelstag

Kurse Vorhandelstag

Brent-Öl

86,00 US $

89,53  US $

Gasoil

1184,50 US $ 

1233,00 US $

Eurokurs

1,1663 US $

1,1664 US $

Pegelstand Kaub

66 cm

75 cm


Info für unsere Kunden, die die Ölkurse direkt an der Börse beobachten

Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.

*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.





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