Preisentwicklung am 06.08.2026 gegen 11:15 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen Preise auf dem Niveau von gestern.
Der Oman und der Iran haben eine Vereinbarung getroffen, dass die Nutzung der Meerenge Straße von Hormuz neu aufteilt. die Schiffe, die rein wollen, müssen die Gewässer des Irans nutzen und natürlich dafür bezahlen und die Schiffe die rausfahren wollen, sollen die Seite vom Oman nutzen und dort bezahlen. Die Rede ist von 7 % des Frachtwertes. Da hat der Iran die Hoheit wer einfahren darf und wer nicht. Das ist genau das, was Trump unter allen Umständen verhindern will. Die Situation setzt die Ölpreise unter Druck, da die Sorgen um die weltweite Ölverfügbarkeit so nicht weniger wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Es scheinen Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt zu finden und Trump betont die Bereitschaft zu einer diplomatischen Lösung. Warten wir es ab. Die Huthis mischen auch noch mit und greifen Tanker im Roten Meer an. Auch in der Straße von Hormuz gab es Angriffe. Sollte sich die Sicherheitslage bleibend verbessern, sind die zusätzlichen Mengen von den Saudis, Irak und Kuwait für einen ordentlichen Preisnachlass gut.
Hinweis:
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 80,04 US $ | 80,12 US $ |
Gasoil | 1154,00 US $ | 1147,00 US $ |
Eurokurs | 1,1543 US $ | 1,1553 US $ |
Pegelstand Kaub | 19 cm | 23 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.