Preisentwicklung am 02.11.2026 gegen 10:40 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen nachgebende Preise.
Neue diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Konfliktes zwischen den USA, dem Iran und Israel setzen die Rohölkurse ordentlich unter Druck. Es wird über eine mögliche Verhandlungslösung spekuliert. Trump hat die Bereitschaft signalisiert erst den Ausgang der diplomatischen Bemühungen abwarten zu wollen und bis dahin die militärische Auseinandersetzung ruhen zu lassen. Auch Katar verhandelt mit dem Iran. Das die Verhandlungen schnell kippen können, haben wir in der Vergangenheit leider oft gesehen. Im Hinblick darauf ist und bleibt das Eskalationsrisiko hoch. Die Preise an der Preise spiegeln die Tatsache, dass die Exporte aus dem persischen Golf annähernd das Vorkriegsniveau wieder erreicht haben, nicht wieder. Hier wird mit der Angst ordentlich Kasse gemacht.
Im Inland hat sich selbst Anfang November die Lage in Sachen Rheinfracht nicht verbessert. Die inländischen Lager stehen teilweise leer, manchmal gibt es wieder etwas, dann auch nicht. Der Handel hangelt sich von Tag zu Tag, in der Hoffnung, dass der Hebst-Regen und ein eventueller Preisnachlass parallel passieren. Die Beschaffung ist schwierig und funktioniert, weil die Kunden sich bei den Bestellungen und den Mengen sehr zurückhalten.
Sollten die Preise fallen, gehen wir davon aus, dass die Nachfrage stark ansteigen wird und sich die Lieferfristen deutlich verlängern. Daher - bitte warten Sie mit der Bestellung nicht bis zum letzten Tropfen.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
Brent-Öl 108,64 US $ / Gasoil 1423,25 US $ / Eurokurs 1,1235 US $/ Pegel Kaub 19 cm.
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.