Preisentwicklung am 22.07.2026 gegen 09:50 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen anziehende Preise.
Der Iran hat in der vergangenen Nacht US-Einrichtungen in Bahrain, Kuweit und Jordanien angegriffen, die USA flog Angriffe auf den Iran. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz droht die Meerenge an Bab el-Mandeb zu blockieren. Damit wäre die alternative Seeroute von Saudi-Arabien durch das Rote Meer in Richtung Asien blockiert. Die Reeder sind natürlich vorsichtig und nehmen bereits teurere Alternativrouten, die Schiffsversicherer schlagen Risikoprämien darauf. Da hilft es wenig, dass Trump den Huthis bzw. dem Iran mit Gegenmaßnahmen bei Störungen droht. Die Unsicherheit ist da, egal was Trump von sich gibt. Die Widersprüche Washington und Teheran in Sache Verhandlungen verbessern dies auch nicht. Es macht wenig Spaß momentan Heizöl zu bestellen. Der niedrige Rheinpegel und die damit einhergehenden hohen Rheinfrachtkosten spielen bei dieser Weltpolitik schon fast eine Nebenrolle. Aber rund 10 Cent kostet der niedrige Rheinpegel pro Liter Heizöl. Besserung ist nicht wirklich in Sicht.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 93,40 US $ | 89,72 US $ |
Gasoil | 1236,25 US $ | 1202,50 US $ |
Eurokurs | 1,1414 US $ | 1,1423 US $ |
Pegelstand Kaub | 77 cm | 85 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.