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Preisentwicklung am 05.10.2026 gegen 13:05 Uhr

Wir erwarten für heute leicht nachgebende Preise.


Die Ölbörsen sind so ein wenig auf Richtungssuche. Das Nordseeöl steigt im Preis, während die US-Ware und die saudische Ware im Preis nachgeben. Die G7-Staaten wollen (oder müssen) 100 Mio Barrel Rohöl freigeben. Trump hat die Staaten dazu aufgefordert. Er drohte mit einem US-Exportverbot für Diesel, um die Inlandsversorgung sicher zu stellen. Die Rohölexporte aus dem Nahen Osten nehmen wieder zu. Zudem hat China einen Nachholbedarf und die gesenkten Preise können die Nachfrage erhöhen. 

Trotz aller positiven Zeichen - die geopolitischen Spannungen bleiben, Angriffe in der Straße von Hormuz sind immer möglich und die Ukraine greifen nach wie vor die russische Ölinfrastruktur an. Auf der Weltbühne überwiegen dennoch die preissenkenden Faktoren.


Im Inland drückt die schlechte Versorgungslage wegen des lang andauernden Rheinniedrigwassers die Stimmung. Die Preis auf dem Weltmarkt ist das eine, die Warenverfügbarkeit und die Inlandspreise sind die andere Seite. Die Trockenheit bleibt vorerst uns erhalten. Entspannung sieht anders aus.



Aktuelle Börsenkurse von heute:


Info für unsere Kunden, die die Ölkurse direkt an der Börse beobachten

Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.

*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.






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