Preisentwicklung am 30.07.2026 gegen 11:20 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen leicht anziehende Preise.
Die USA griff wieder den Iran an. Dieses Mal konzentrierten sie sich auf die militärischen Ziele, die zivile Infrastruktur und Kraftwerke wurden verschont. Der Schiffsverkehr in der Meerenge Bab el-Mandeb bleibt sehr begrenzt, allerdings fahren noch einzelne Schiffe - die Straße von Hormuz bleibt weitgehend geschlossen. Es werden verstärkt Ausweichrouten genutzt. auf lange Sicht verlieren damit die jetzt noch wichtigen Punkte auf lange Sicht an Bedeutung. Dennoch sorgt die Blockade und die geopolitischen Spannung für satte Risikoprämien. Die Angriffe der Huthis auf Ziele im saudischen Gebiet weiten den Konflikt aus.
Der neue US-Notenbankchef beließ die US - Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau, auch wenn sich dadurch die Gefahr einer Inflation verstärkt. Im September hält er aber die Zinserhöhung für möglich. In der Regel geht damit eine schwäche Ölnachfrage einher. Dies kann zu einem preissenkenden Trend führen.
Im Inland machen sich die niedrigen Rheinegelstände spürbar bemerkbar. Nur noch kleinere Schiffe können Teilmengen transportieren. Dies verteuert das Heizöl spürbar.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 92,28 US $ | 90,74 US $ |
Gasoil | 1315,50 US $ | 1308,75 US $ |
Eurokurs | 1,1403 US $ | 1,1403 US $ |
Pegelstand Kaub | 29 cm | 29 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.