Preisentwicklung am 15.08.2026 gegen 10:15 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen leicht nachgebende Preise.
Trump schreckt vor nichts zurück. Die Spannungen nehmen weiter zu. Trump will beispiellose Maßnahmen zur wirtschaftlichen Isolierung des Iran in Erwägung ziehen. Das alte Schema drohen, retour und wieder drohen.....In diesem Falle stehen hier aber keine Zölle zur Verhandlung, sondern es geht um die weltweite Ölversorgung und ohne Öl kommt die Wirtschaft ins Straucheln. Die Nachfrage schwächelt jetzt bereits so, dass die Drohungen von Trump sich nicht voll niederschlagen. Weiterer Preisdämpfer sind die teils verdeckten Ölexporte aus der Golfregion. Das Überangebot, was mache Analysten im nächsten Jahr bereits prognostizieren, sehen wir nicht in diesem Umfang. Da nach wie vor Tanker in der Straße von Hormuz angegriffen werden. Die Angriffe der Ukrainer auf die russische Ölinfrastruktur reduziert die zur Verfügung stehenden Ölmengen zusätzlich.
Im Inland macht das Rheinniedrigwasser spürbare Probleme. Es rechnet sich zur Zeit nur, weil die Händler bis nach Karlsruhe zur Pipeline fahren. Dort ist das Öl erheblich günstiger wie in den Tanklager im näheren Umfeld. Das funktioniert aber nur, wenn die Nachfrage so moderat ist. Zieht die Nachfrage an, stehen nicht genügend Transportmöglichkeiten zur Verfügung, so dass auf die teurere Ware zurückgegriffen werden muss.
Hinweis:
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 88,71 US $ | 88,57 US $ |
Gasoil | 1246,75 US $ | 1249,50 US $ |
Eurokurs | 1,1606 US $ | 1,1541 US $ |
Pegelstand Kaub | 6 cm | 10 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.