Preisentwicklung am 24.06.2026 gegen 09:45 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen weiter leicht anziehende Preise.
Der ganz große Preisanstieg wie zu Beginn des Iran-Krieges gehört wohl der Vergangenheit an. Das Gasoil ist "nur" noch 25% teurer, wie zu Vorkriegszeiten. Analysten sehen aufgrund der Unruhen im Nahen Osten weniger die Chance, dass die Preise bis zum Jahresende unter das Vorkriegsniveau fallen. Die Uneinigkeit bei den Aussagen von den USA und Teheran tragen wenig zur Entspannung bei. Der Schiffverkehr in der Straße von Hormuz nimmt zwar wieder zu, die Frage ist nur wie lange. Die USA will den Zugang für Inspektionen iranischer Atomanlagen, Teheran möchte Transitgebühren für die Straße von Hormuz durchsetzen. Bei den beiden Fachkräfte der USA und dem Iran ist eine erneute Eskalation immer möglich, auch wenn diese erhebliche Auswirkungen auf die globale Energieversorgung hätte. Die US Lagerbestände sind auf einem historischen Tiefstand gesunken. Auch in Asien wird gespart. In Europa ist die sofort verfügbare Ware deutlich günstiger als die mit späterer Fälligkeit in London gehandelte Ware. Dies ist ein sicheres Indiz für eine gute Versorgungslage.
Beim Diesel sieht dies ganz anders aus. Viele Tankstellen bevorraten noch zu den günstigen Preisen, bevor die Entlastung durch die Regierung wegfällt. Leichter lässt sich kein Geld verdienen. Die inländischen Diesellager sind deutlich geleert. Für das Heizöl gab es diese Vergünstigung nicht.
Der fehlende Regen verursacht der Rheinschifffahrt deutliche Einschränkungen. Bis zum Wochenende sind noch weiter sinkende Pegelstände gemeldet. Die Frachten steigen momentan von Tag zu Tag.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 76,38 US $ | 77,08 US $ |
Gasoil | 885,25 US $ | 882,25 US $ |
Eurokurs | 1,1365 US $ | 1,1424 US $ |
Pegelstand Kaub | 100 cm | 105 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.