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Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr.

Preisentwicklung am 27.01.2026 gegen 09:35 Uhr

Wir erwarten für heute morgen minimal nachgebende Preise.

Die extremen europäischen Witterungsbedingungen trieben die Erdgaspreise auf neue Langzeithochs. Gegen Abend setzte dann eine technische Gegenbewegung ein. Steigen die Erdgaspreise ziehen diese in der Regel der für uns Heizölkunden maßgebliche Gasoilkurs mit nach oben. Grund hierfür ist die Wechselbereitschaft einiger erdgasbasierter Energieproduzenten in Richtung Heizöl, was dann wieder zu Engpässen beim Heizöl führt. Zu Beginn des Ukrainekrieges und der Einstellung der Gas-Lieferungen von Russland, war dies ganz deutlich zu sehen. Allerdings kam auch die Preissteigerung des Gasoilkurses gegen Abend zum Halten. Der amerikanische Wintereinbruch führt zu einem geschätzten Förderausfall von rund 15 % und ein Ende der Schneestürme sind nicht in Sicht. Gleichzeitig wird mehr Energie zum Heizen der Wohnungen benötigt. Im Hinblick darauf erwarten wir keine signifikante Preisentwicklung nach unten, auch wenn es in Europa zum Wochenende wärmer wird.

Einige schauen auch bereits auf die bevorstehende Zusammenkunft der OPEC+ am 01. Februar, bei der über die Förderstrategie für März beraten werden soll. Die geopolitischen Risiken durch die Spannungen zwischen den USA und Iran und die laufenden Gespräche Russland-USA-Ukraine komplettieren die Faktoren. 

Der niedrige Rheinpegel verursacht dann auch noch erhöhte Kosten, weil die Schiffe mit weniger Ware beladen werden können. Der gestiegene Eurokurs mildert die Preissteigerung auf der Rohstoffseite etwas ab.

Die gestiegenen Heizölpreise und der kühlere Winter wird die Heizsaison 2025/2026 teurer machen, als das Jahr zuvor.


Aktuelle Börsenkurse von heute:


heutiger Handelstag

Kurse Vorhandelstag

Brent-Öl

65,30 US $

65,59 US $

Gasoil

673,25 US $ 

679,75 US $

Eurokurs

1,1862 US $

1,1864 US $

Pegelstand Kaub

112 cm

118 cm


Info für unsere Kunden, die die Ölkurse direkt an der Börse beobachten

Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.



*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.



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